10 Tipps: Unterwegs und auf Reisen seriös arbeiten

Als digitaler Nomade kommt man viel rum und wird sehr erfinderisch. Vor allem im Bereich Geld verdienen. Die Herrausforderungen: unterwegs arbeiten und auf Reisen sein Geld verdienen. Hier meine ultimativen (10) Tipps.

Tipp 1 – Netzwerk aufbauen & pflegen

Was ich jedem Neustarter/in empfehlen kann: Bau dir dein eigenes Netzwerk auf. Oft ist der Anfang extrem schwer und zäh. Passive Einnahmen durch Affiliates sind nur sehr träge zu generieren. Wifi-Probleme, ungewohnte Kultur die sich auf dein Arbeitsalltag auswirkt usw.. Die Lösung?

Bau dir vor deinem Abflug ein Netzwerk auf. Was das heißt? Am besten du hast schon vorher einige Projekte im Web Bereich und kannst da ständig daran arbeiten. Das wären dann zum Beispiel Übersetzungsarbeiten oder gut bezahlte Texter-Jobs.

Ich verdiene zum Beispiel meinen Großteil der Einnahmen durch die Programmierung von Websites. Und meine Frau hilft mir durch exzellente Texte. Damit halten wir uns im Ausland gut über Wasser. ABER: Da muss vorher schon ein Netzwerk bestehen. Sonst wird eng und knifflig.

Also: gibt es gute Kollegen die für dich einen Job hätten, welchen du im Ausland erledigen könntest?

Ja?

Perfekt! bleib dran und sei zuverlässig.

Ohne dieses Netzwerk könnten meine Frau und Ich auf keinen Fall das Leben als Digitale Nomaden bewältigen. Niemals!

Fazit: Bau dir ein Netzwerk auf und pflege es! Das hilft dir, die ersten paar Monate über Wasser zu halten. Danach wirds einfacher.

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Mit Partner gehts einfacher 😉 sherlock weiß das auch!

 

Tipp 2 – Microjobs

Mein start als digitaler Nomade war recht holprig. Kaum Aufträge, schlechtes Netzwerk (aha wieder was gelernt) und ein leeres Portmonai.

Oha!

Dann hatte ich angefangen mein Leben etwas zu strukturieren und Microjobs an zu nehmen.

„Was sind Microjobs?“

Microjobs sind Projekte die man für kleines Geld erledigt. Zum Beispiel hatte ich auf Odesk angefangen mit einer Siteoptimierung. Also SEO.

Ich muss zugeben, dass ich bis zu dem Zeitpunkt sehr wenig Erfahrung in dem Bereich hatte. Mein Vorteil war: ich hatte Wissendurst. Ich hatte mit einer kleinen Seite angefangen und mit der Zeit haben sich immer attraktivere Jobs herraus kristallisiert. Cool? Jep!

Der erste Step war also: ein Gebiet suchen was einem Spaß macht. Mutig sein und nachforschen. Danach ran an den Speck und das erste Projekt abwickeln. Erfahrung und Erfolg kommt mit der Zeit.

Ich muss dazu sagen, dass solche Projekte erstmal nicht viel abwerfen. Ich hab mit 7/h Euro gestartet und konnte mit der Zeit und einem besseren Netzwerk (aha Tipp no. 1 nicht befolgt – merkst du was?) mein Stundensatz erhöhen.

Microjobs kannst du an vielen Orten bekommen. Gute Adressen sind zum Beispiel: Textbroker, Odesk (Englisch solltest du drauf haben) oder kostenpflichtige Portale wie zum Beispiel Twago.

Fazit: Die ersten kleinen Jobs in einem neuen Bereich sind sehr aufregend und bilden weiter. Das bietet wieder den Sprungbrett zu größeren und angenehmeren Projekten. 

Tipp 3 – Weiterbildung

Die meisten die als Digitale Nomaden starten wollen sehen nur eins: reisen, reisen, reisen. Ach wie schön. Die schattenseiten sieht aber erstmal keiner.

Es sieht aaaaaaaaaaalles sooooo schön aus. Aber dir Wirklichkeit ist hart. Ich kenne einige digitale Nomaden die damit auf die Nase gefallen sind, weil sie dachten, dass Sie über morgen reich werden. FALSCH gedacht!

Das Leben eines digitalen Nomaden hat viele Vorteile und ich bereuen diesen Schritt überhaupt nicht. ABER (wieder ein aber -_-) sei geduldig und bilde dich weiter.

Wenn du zum Beispiel kein festen Job hast und diesen per Internet erledigen kannst, wirds nicht ganz einfach. Wenn du dich also entschlossen hast, diese Microjobs an zu nehmen (Tipp 2) und dann so wissbergierig bist um noch mehr Input zu vertragen: TOP – du bist auf dem besten Weg ein digitaler Nomade zu werden.

Nachdem ich also meine ersten Jobs angenommen hab (sehr mieser Stundenlohn), war das Thema oder die Arbeit so interessant, dass ich mehr wissen wollte. SEO, Google, Yandex, PHP,… Na merkst du wieder was? Lust an dem Projekt oder Lust an deiner Arbeit ist das A und O. Wenn du aus Deutschland flüchtest und denkst in Zukunft wird alles viiiiiel einfacher: WIEDER FALSCH. Die Weiterbildung ist erstmal ein zäher Hund und man brauch sehr viel Geduld!

Fazit: Falls du kein gelernten PC-Job hast und diesen auch nicht ortsunabhängigerledigen kannst: Weiterbildung und wissendurst sind extrem wichtige Faktoren, um im Ausland sein Geld zu verdienen.

Tipp 4 – Aufträge aus dem Ausland

Mein erster gut bezahlter Job, war ein Auftrag aus Südamerika. Paraguay um genau zu sein. (Übrigens sitz ich gerade hier in Südamerika am Lagerfeuer, Grill mir ein Stückchen Lomito und schreib diesen Beitrag 😉 ) Was musste ich machen damit ich den Job bekomm? Aktiv sein und meine Dienstleistungen hier im Ausland anbieten.

Vertrauen wird hier zwar sehr groß geschrieben und nicht jeder Ausländer bekommt sofort einen Job. Wenn du aber gute Kontakte hast, diese pflegst und Mut hast deine Dienstleistungen direkt an zu bieten, dann bin ich mir sicher: du bekommst im Ausland recht schnell Aufträge.

Wichtig ist, dass die Menschen zu dir Vertrauen aufbauen. Was auch nicht über Nacht passiert. Steuerliche vorteile wären dann noch, wenn du Rechnungen aus dem jeweiligen Land bieten kannst. Ich hab hier in Südamerika (Paraguay) ein Unternehmen gegründet und kann ganz normal Rechnungen schreiben. Übrigens auch für Deutschland ausweisbar.

Fazit: Sei mutig, bau Vertrauen auf und biete deine Dienstleistungen vor Ort an. Oft steht man sich selbst im Weg. Also: ran an die Buletten!

Tipp 5 – Nischenseiten aufbauen

Eine weitere Möglichkeit überall und auf Reisen Geld zu verdienen: Nischenseiten aufbauen. Was sind Nischenseiten? Da kann ich folgende Website empfehlen: www.nischenseiten-guide.de

Peer Wandiger erklärt Schritt für Schritt, wie man eine Nischenseite aufbaut und wie man damit Geld verdient. Der Vorteil? Nischenseiten konzentrieren sich vor allem auf „Nischen“, also nicht so stark umkämpfte Seiten.

Um so eine Seite auf zu bauen, sind trotzt der Nische einige Dinge zu beachten. Im Bereich von SEO sollte man relativ fit sein. Man muss das Thema, was man ausgewählt hatt mögen und man sollte ein wenig investieren wollen (So mal ganz grob gesagt).

Fazit: Nischenseiten sind recht attraktiv. Ich selbst betreieb auch einige Nischenseiten. Da baruch man aber viel Geduld und Liebe zum Thema.

Tipp 6 – Affiliate Marketing

Affiliate Marketing ist eine rießen Branche geworden. Ganze Firmen leben davon. Die Idee dahinter? Erstelle eine Website, veröffentliche Produkte und setz Affiliate Links auf die jeweilige Seite. Du bekommst Provisionen und musst keine Produkte anfassen.

Kleiner Tipp: Deeplinks, also Links in einem Beitrag, haben die höchste Conversion. Das bedeutet: Anstatt jede Menge Werbebanner auf deine Seite zu platzieren, lieber Deeplinks setzen. Das erhöht die Conversion!

Einige Einzelunternehmer, verdienen durch Affiliate Marketing 1000-2500 Euro. In Amerika ist Hype noch größer. Einige verdienen durch Affiliates bis in den fünfstelligen Bereich. Das ist dann aber eher die Ausnahme.

Hier noch ein paar Partnerprogramme:

  • Belboon Interessantes Partnernetzwerk. Muss man sich aufjedenfall mal angucken.
  • Finanzen.de Top Provisionen bekommt man hier. Manchmal bis zu 80 Euro/ Lead
  • Check24 bietet ein spannende Partnerprogramm für Gas-, Strom-, DSL-, Kredit- und Versicherungsvergleiche.
  • SuperClix viele Möglichkeiten für interessante Nischen und Affiliates
  • AdCell Nischen-Anbieter mit einigen exklusiven Programmen aus dem Business-Bereich. Einige lukrative Lifetime-Programme.
  • Zanox Zanox und co sind hier vertreten. Sehr gutes Netzwerk.
  • TradeDoubler Hier findet man auch viele bekannte Marken.
  • Affilinet Eines der größten Netzwerke die ich so kenne. Die registrierung ist manchmal recht anstrengend. Aber es geht bietet gute Partnerprogramme an.

Tipp 7 – Pay per Click Werbung

Du bist ein Fachmann oder ein Leidenschaftlicher Blogger zu einem Thema? Du hast keine Probleme viel zu texten und das auch zielgerichtet zu präsentieren? Dann lohnen sich auf jeden Fall Pay per Click werbeeinnahmen. Das bedeutet: Jedesmal wenn auf einem Banner geklickt wird, bekommt der Website Betreiber eine entsprechende Vergütung.

Ich hatte bisher damit noch nicht wirklich großen Erfolg, aber ich hab hier Kollegene die in einem Monat mit solchen Werbeeinnahmen bis zu 1000 Euro umgesetzt haben.

Viel und Guter Content ist sehr wichtig. Und hier noch Pay-per-Click anbieter:

  • Google AdSense der Monster unter den Pay-per-Click anbietern. Google bietet sehr gute Dienste. Leicht zum einbauen.
  • Adiro bietet In-Text Werbung mit guten Klickpreisen. Das wäre eine Adsense Alternative. Hab ich persönlich noch nie ausprobiert.

Tipp 8 – Links verkaufen

Wenn du einen starken Blog hast, dann kannst du verschiedenen Firmen anbieten Links von deinem Blog auf Ihre Seite zu setzen. Es gibt auch ganze Portale die als Zwischenhändler fungieren. Zum Beispiel:

  • Backlinkseller Allgemeiner Linkverkauf
  • SeedingUp Man sagt das das der größte deutsche Link-Marktplatz ist. Auf Wunsch kann man anonym bleiben.
  • Linklift Hier kann man ebenfalls seine Links verkaufen und unterwegs Geld verdienen.

Hinweis noch: In der Vergangenheit wurden sehr viele Websites abgestraft. Weil Linktausch bzw. Linkkauf durchgeführt wurde. Man muss gut aufpassen wie und wo man Links kauft. Oft geht das ganze auch nach hinten los. Ich hatte aber bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht.

Tipp 9 – Werbung auf deiner Seite verkaufen

Wenn dein Blog bekannter wird und du zum Beispiel zu einem gewissen Thema recht bekannt bist, kannst du auch Werbung und Werbebanner auf deiner Seite verkaufen. Das regelt man meistens entweder direkt mit dem entsprechenden Kunden oder man greift wieder auf Marktplätze zurück. Einige davon sind:

Das ganze wird dann interessant, wenn man zum Beispiel news oder Neuigkeiten über eine Stadt veröffentlicht und dann zum Beispiel der Ortsansässigen Sparkasse einen Werbebanner vermietet. Die Seite muss natürlich schon einen gewissen Ranking aufweisen. Sonst ist das alles sehr unattraktiv für die möglichen Kunden.

Tipp 10 – Artikel verkaufen

Du kannst zum Beispiel Artikel verkaufen. Hast du erstmal einen guten Blog am start, dann können interessenten Gastartikel bei dir einstellen und du verlangst Geld dafür. Manche Artikel kosten bis zu 100 Euro, je nach Pagerank der jeweiligen Seite. Also es lohnt sich in einer Nische einen guten Blog auf zu setzen.

 

10 Tipps um dein Aufenthalt zu finanzieren

Du siehst: es gibt ne menge Möglichkeiten hier im Netz sein Geld zu verdienen. Bei allen Punkten muss man aber eine Sach beachten: DU WIRST NICHT ÜBER NACHT REICH!

Das alles ist harte und anstrengende Arbeit. Wer denkt, er kann in kürzester Zeit ne Menge Geld verdienen liegt einfach falsch. Zumindest nicht auf ehrliche Art und Weise.

Denk wieder an Tipp nr 1. Na was war das Nochmal gleich? Genau Bau dir vor deinem Abflug oder deiner Reise ein Netzwerk auf. Wenn das steht, dann kannst du dich an die anderen Projekte wagen.

6 Gedanken zu „10 Tipps: Unterwegs und auf Reisen seriös arbeiten“

  1. Grüß Dich, Mittagspause, da dachte ich mal ich antworte dir mal.

    Tipp 1
    Neben einem Netzwerk für Einnahmen braucht man aus meiner Erfahrung her auch ein Netzwerk für Notfälle. Also wer hilft einem bei schwerwiegenden (alles was man selbst nicht kann) Problemen auf dem Server, der Datenbank, bei WordPress oder anderen Modulen sowie auf anwaltlicher Seite.
    Denn wenn man erstmal am Pool sitzt und arbeiten will und der Online-Post-Dienst einem eine Abmahnung zustellt muss man schnell handeln. Auch wenn es die Seite über Nacht „zerhackt“ hat, warum auch immer, muss schnell Abhilfe geschaffen werden.

    Tipp 2
    Sicherlich ist es ratsam schon vor dem start als vollständiger digitaler Nomade gewisse Aufträge zu erfüllen um überhaupt ein Gefühl zu bekommen was geht und wie viel dabei rum kommt.

    Tipp 3
    Das Thema Weiterbildung kann man sehr gut als eigenes Projekt starten. Denn was man selber lernt, kann man gleichzeitig anderen beibringen oder zumindest darüber berichten. Wer ähnliches lernen will, wird dir langfristig als Leser treu bleiben.

    Tipp 4
    Ich habe es mir abgewöhnt nach Ländern zu „denken“. Heute merke ich meist erst beim Rechnung schreiben oder nur am Rande (wenn die Mails immer nur mitten in der Nacht kommen oder Skype nachts klingelt), dass mein „Kollege“ oder Auftraggeber in Sydney oder Moldawien sitzt. Es spielt im Online-Business einfach keine Rolle. Das ist vergleichbar mit der realen Welt, wenn du am Obststand auf dem Viktualienmarkt in München eine Avocado kaufst, da fragt dich niemand wo du wohnst. Wozu auch. Viel wichtiger ist es sicherlich sprachen zu lernen und JEDEM seine Leistung anzubieten.

    Tipp 5
    Neben dem Hauptgrund eine Nischenseite zu starten – das Geld verdienen – sollte allerdings der qualitative Content viel mehr im Vordergrund stehen.

    Tipp 6
    Das kann ich bestätigen. Zudem sollte man ein Produkt inhaltlich mit einer Story aus dem alltäglichen Leben verknüpfen, statt nur plump die Vorzüge des Produkts hervorzuheben. Davon gibts 1000de Seiten

    Tipp 7
    Oft sehe ich „Neueinsteiger“ in der Szene, die bevor überhaupt 5 Artikel geschrieben haben schon 6 Banner platzieren. Völlig unnötig. Die ersten Monate sollte man sich nur um Inhalte kümmern und mit stiegender Leserzahl ganz vorsichtig anfangen bestimmte Werbeplätze zu testen und dann nur auf die zu setzen die am lukrativsten sind.

    Auf Adiro verzichte ich mittlerweile komplett. Begründet habe ich es hier:
    http://www.forum-passives-einkommen.de/Thread-InText-Werbevermarktung-mit-Adiro

    Tipp 8 + 10
    Man muss die Links halt Google konform darstellen oder lieber ganz darauf verzichten.

    Tipp 9
    Da man hier meist nur über die Masse ein paar Cents bekommt, würde ich diese Form lieber dazu nutzen, um verschiedenste Partnerprogramme auszutesten. Mit einem Adserver ist das kein Problem. Die Kampagnen die am meisten durch Leads und Sales abwerfen bleiben und alle anderen filtert man nach und nach raus. Das ist deutlich effektiver als Bannerbespielung auf TKP Basis.

    So Mittagspause vorbei.
    Weiter gehts!
    Bis demnächst.

    Gruß
    Alex

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